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Interhydraulik unterstützt erneut die Aktion "Sternenhimmel" in Selm

Dank der Aktion Sternenhimmel, die der Caritasverband Lünen-Selm-Werne in diesem Jahr bereits zum dritten Mal auf die Beine stellt, können sich in diesem Jahr mindestens 400 Kinder über ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum freuen, die sonst leer ausgegangen wären.

Kinderarmut ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Laut der Bertelsmann-Stiftung ist ein Fünftel der Kinder bundesweit betroffen – auch im Kreis Unna.

 Für genau diese Kinder engagieren sich der Caritasverband Lünen-Selm-Werne und der Verein „Ganz Selm e. V.“, der den offenen Ganztag in Selm betreut, das gesamte Jahr über – zum Weihnachtsfest aber mit einer besonders tollen Aktion, der Aktion „Sternenhimmel“.

Schon vor Wochen durften alle Kinder und Jugendliche, die den offenen Ganztag und/oder Angebote der Caritas-Familienhilfe in Anspruch nehmen, einen Weihnachtswunsch auf einen goldenen Stern aus Papier schreiben.

Die Sterne wurden gesammelt und hängen seit Mitte November im Spielwarenladen „Spielen & Träumen“ der Eheleute Sandmann in der Selmer Altstadt am sogenannten „Sternenhimmel“.

Wie auch in den Vorjahren können die Selmer Bürgerinnen und Bürger einen Stern mitnehmen, den darauf vermerkten Wunsch im Wert von 20 bis 25 Euro kaufen und anschließend als liebevoll verpacktes Päckchen bei den Sandmanns im Laden abgeben.

Dafür gesorgt, dass letztendlich nur die Sterne am Sternenhimmel gelandet sind, die sonst unerfüllt geblieben wären, haben die Projektverantwortlichen im Hintergrund, da sie durch ihre tägliche Arbeit natürlich wissen, bei welchen Familien das Geld nicht für Geschenke reicht. So wird nur den Kindern ein Geschenk zuteil, die es auch wirklich brauchen.

Dass sich dieses Jahr noch mehr Kinder als im letzten Jahr über einen erfüllten Wunsch freuen können, liegt nicht zuletzt an der Firma Interhydraulik, die das Projekt bereits zum zweiten Mal in Folge finanziell unterstützt. „Gerade jetzt, wo die Corona-Pandemie die Notlage vieler Familien noch verschärft, ist unsere Hilfe wichtiger denn je“, so Geschäftsführer Claudius Hirsch. „Je mehr Kinder an Heiligabend ein Geschenk auspacken können, umso besser.“

Foto: Sylvia vom Hofe, Ruhr Nachrichten